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Jugendbezirksliga: Plettenberg - Schalksmühle/Hülscheid 3:1 |
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Geschrieben von Bernd Neumann
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Samstag, 06 Februar 2010 |
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Mit 3:1 konnte sich die Plettenberger Schachjugend gegen den abstiegsbedrohten SC Schalksmühle/Hülscheid durchsetzen.
Bereits in früher Eröffnungsphase gewann Jannis Blumöhr an Brett drei eine Figur, während Fabian Breuckmann am Nachbartisch seinem Gegner sogar die Dame abnehmen konnte.
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Am Spitzenbrett feierte David Jansen seine ureigene Premiere. Erstmals spielte er an Brett 1, da der Plettenberger Spitzenspieler Marc Schulze nicht am Mannschaftskampf teilnehmen konnte. Dieser spielte zur selben Zeit das Pokaleinzelfinale des Schachbezirkes Sauerland gegen Walter Cordes von den Schachfreunden Neuenrade. Schnell zeigte sich, dass Jansen seiner Aufgabe als Nr.1 in der Jugendmannschaft gut gewachsen war.
Doch zunächst wurden die anderen Partien beendet. Fabian Breuckmann konnte den Damengewinn sicher ausweiten. Nach zusätzlichen Materialgewinnen in Form von Springer und mehreren Bauern setzte er erfolgreich zum Mattangriff an. Damit konnte er in dieser Saison in seinem zweiten Einsatz auch schon seinen zweiten Sieg verbuchen.
Leider musste dann Neslihan Karamik (Brett zwei) an diesem Nachmittag erleben, dass ihr das Schachglück nicht zur Seite stand. Im Gegenteil: Sie spielte zunächst ihre Partie sehr sicher und die Anwesenden im Schachsportheim waren geneigt diese Partie schon als Plettenberger Punkt abzuhaken. Doch unglücklicher Weise klingelte genau zu diesem Zeitpunkt unüberhörbar ihr Handy. Gemäß der strengen Turnierordnung, die international genauso ihre Gültigkeit hat wie im Spielbetrieb des Schachbezirkes Sauerland, hatte sie dadurch ihre Partie verloren. So sind die Regeln im Schachsport - schade für Neslihan.
Jannis Blumöhr benötigte dann noch eine Reihe von Zügen, um seinen Materialvorteil zum Gewinn auszubauen. Dies gelang ihm schließlich sehr sicher.
Am Spitzenbrett nutzte David Jansen erst eine Unaufmerksamkeit seines Gegners zum Läufergewinn aus. Direkt anschließend spießte ein Läufer von Jansen gleichzeitig Dame und Turm seines Gegners auf. Dies führte zum Qualitätsgewinn. David baute seinen Vorteil dann sicher zum Partiegewinn aus. Es gelang ihm sogar noch ein Griff in die Trickkiste: Er bot seinem Gegner ein etwas fadenscheiniges Turmopfer als Ablenkungsmanöver an. Der Schalksmühler schlug den Turm und die Falle schnappte zu. Jansen setzte einzügig Matt.
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Letztes Update ( Sonntag, 21 Februar 2010 )
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