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Manfred Nölke ist Stadtmeister 2016
Geschrieben von: Manfred Nölke   
Freitag, den 30. Dezember 2016 um 10:00 Uhr

Die Plettenberger Schachstadtmeisterschaft wurde in diesem Jahr von Anfang Oktober bis zum 19. Dezember entschieden. Der Vorstand erhoffte sich durch eine Verlegung vom ehemaligen Spieltag am Freitag, auf montags, eine höhere Teilnehmerzahl als in den letzten Jahren. Leider war das nicht der Fall. Nur Neun Spieler meldeten sich darum den Titel zu gewinnen. Durch arbeitsbedingte Schichtdienste und damit eine Anzahl kampfloser Ergebnisse wirkt die Endtabelle etwas verzerrt. Nach Meldung der Spieler war klar, dass sich drei der Teilnehmer ernsthafte Chancen auf den Titel machen durften. Neben dem Topfavoriten Marc Schulze waren das der mehrfache Bezirksmeister Marek Maniocha und der mehrfache Stadtmeister vergangener Jahre Manfred Nölke. Das Los wollte es so, dass Maniocha gleich in den ersten beiden Runden gegen seine beiden Hauptkonkurenten  antreten musste. Schulze und auch Nölke hielten ihn aber in Schach und gewannen jeweils, sodass er schon jetzt aus dem Rennen war. In den weiteren Runden folgten jeweils meist Favorietensiege. Sehr schwer machte es hier allerdings Mirek Skapski, denn ihm gelang es sowohl Maniocha als auch Nölke an den Rand der Niederlage zu bringen, aber jeweils nur ein Remis aus seinen vorteilhaften Stellungen zu holen. Auch Victor Wolf spielte ein gutes Turnier und brachte den ein oder anderen, der vor ihm Platzierten, schwer ins Schwitzen. Das Glück war ihm nicht holt und so landete er zum Ende auf Platz vier. Nach sieben gespielten Runden sollte es so zu einem echtem Endspiel kommen. Marc Schulze hatte alle seiner sieben möglichen Punkte sammeln können. Manfred Nölke war ihm mit 6,5 Punkten auf den Fersen. Es ging also um alles. In einer weit ausgearbeiteten Variante hoffte Schulze, Nölke mit einer Neuerung überrumpeln zu können. Nölke konterte aber zuvor und konnte so den Sieg an sich heften. Eine wirklich sehenswerte Partie! So ging der Titel mal wieder an einen der Oldies. Sicherlich wird das nicht wieder so schnell passieren, denn die Jugend rückt stärker denn je nach.

Der Endstand.

1. Manfred Nölke 7,5

2. Marc Schulze 7

3. Marek Maniocha 5,5

4. Victor Wolf 5

5. Mirek Skapski 4,5

6. Christian Meinking 1,5

7-9 Ekkehart Arnodi Marcel Sorol und Frank Wichmann die jeweils 1 Punkt holen aber nicht alle Partien bestritten.