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Versöhnlicher Abschluss im letzten Spiel gegen Lieme
Geschrieben von: Dirk Jansen   
Montag, den 22. Mai 2017 um 17:16 Uhr

Klippert und Bosch sichern überraschenden 5:3 Sieg

Bei sonnigem Wetter stand am 21.5. das letzte Saisonspiel gegen Lieme an. Für uns ging es um nichts mehr und auch Lieme hatte am letzten Spieltag die Chancen auf einen Aufstieg auf ein Minimum reduziert und war davon abhängig, dass Konkurrent Münster gegen den Tabellenletzten aus Duisburg patzen musste. Da dies sehr unwahrscheinlich war, gingen beide Teams relaxt ins Spiel. Durch die Ausfälle von Bouaraba und Kuhnen musste auf Verstärkungen aus der zweiten Mannschaft zurückgegriffen werden. Jan Oliver Klippert und Roland Krämer freuten sich über ihre Einsätze und gingen motiviert an die Bretter. Lieme war ohne ihr Brett 3 A. Himpenmacher angereist, so dass für einige von uns die Vorbereitung ins Leere lief.
Das Spiel startete pünktlich um 11 Uhr, was an sich keiner weiteren Erwähnung bedürfte. Jedoch war der Schiedsrichter zu diesem Zeitpunkt noch nicht anwesend, so dass sich die Teams einigten dennoch anzufangen. Dieser hatte sich jedoch nur verfahren und war kurz nach 11 vor Ort.
Nach gut zwei Stunden endete die Partie zwischen Hans Klip und Andre Schaffarczyk mit einem Remis. Hans war nicht so gut aus der Eröffnung gekommen und musste so mit der Punkteteilung zufrieden sein.
Dirk Jansen gewann kurze Zeit darauf seine Partie gegen Oliver Schulte. Nachdem Schulte durch eine Unachtsamkeit ein Zentrumsbauer verloren gegangen war und dadurch auch sein starker schwarzfeldriger Läufer getauscht wurde, dauerte es nur 6 Züge, bis Schulte in aussichtsloser Stellung die Waffen streckte.
GM Thorsten Haub gelang am ersten Brett gegen Arnold Essing ein schöner Sieg mit den schwarzen Steinen. Wie gewohnt baute sich Haub zunächst ruhig auf, konnte dann aber durch eine taktische Abwicklung Material und Partie gewinnen.
Etwa zeitgleich musste Dawid Pieper das erste Mal in dieser Saison aufgeben. Gegen Tristan Niermann war dies vielleicht ärgerlich, aber keine Schande. Niermann, erst 17 Jahre alt, gewann 8 von 9 Partien in dieser Saison und war mit einer ELO von über 2300 sehr stark einzuschätzen. Im Mittelspiel kam es im Zentrum zu einer für Pieper ungünstigen Abwicklung der Bauernstruktur, bei der letztlich ein Bauer abhanden kam. Dadurch ergaben sich für Niermann drei verbundene Freibauern, gegen die kein Kraut mehr gewachsen war.
Nachdem Roland Krämer nach langer Zeit guter Stellung und guter Gegenwehr gegen Joachim Stark aufgeben musste, entwickelte sich ein zäher Kampf an den letzten drei Brettern, dabei stand Marc Schulze am besten. Gegen Holger Stork spielte er eine gute Angriffspartie und öffnete geschickt den Damenflügel. Nach einem Qualitätsgewinn setzte sich die Stärke der auf der 7. Reihe auftauchenden Türme durch und nach einem weiteren Figurenverlust stand der Sieg fest.
Doch der Gesamtsieg stand noch lange nicht fest. Jan Oliver Klippert (siehe Foto unten links) hatte einen Minusbauern in einem komplizierten Endspiel über die Zeitklippe gerettet, ohne die Partie zu verlieren und wehrte sich nach Kräften. Immer am Rande des Abgrunds fand er einige rettende Züge und befreite sich so geschickt aus dem
Druckspiel seines Gegners. Schließlich gewann er den Minusbauern zurück und gelangte sogar in eine aktivere Stellung, die aber aufgrund der ungleichfarbigen Läufer nicht zu gewinnen war. So endete dieses Spiel gegen Nils Stukenbrok, immerhin über 200 Punkte stärker eingestuft, mit einem wichtigen Remis zum 4:3. Da Jeroen Bosch schon seit langer Zeit ein leicht vorteilhaftes Turmendspiel hatte, war der Gesamtsieg nun kaum noch zu verhindern.

Während nun der Rest der Mannschaft mit den Gegnern gemeinsam Würstchen, Salat und Brötchen frönten, dauerte es am Ende fast 6 Stunden, bis Bosch (siehe Foto unten rechts) gegen René Wittke dank seiner sehr guten Endspiel-Kenntnisse den vollen Punkte einfuhr. Wer im Turmendspiel nicht so fit sein sollte, kann bei Jeroen sicher noch eine Menge lernen!

Versöhnliches Ende einer Saison mit Höhen und Tiefen

So endete die Saison am Ende versöhnlich, war sie doch geprägt von einigen Überraschungen positiver wie negativer Natur. Schöne Siege gegen Brühl und Duisburg in 2016 wurden überschattet von einem völlig unnötigen Punktverlust beim 4:4 in Bochum, dem sogar eine nicht unverdiente aber nominell überraschende Niederlage gegen Bielefeld folgte. Nach wiederum schönen Erfolgen gegen Neuenkirchen und Katernberg kam es im Spiel gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten Münster zu einem Waterloo. Der Einsatz von Gergely Szabo und Florian Sebe nützte nichts. Einzig Szabos schneller Sieg am Spitzenbrett war positiv. Schachblindheit bei mir selbst in ungeahntem Ausmaß sowie Verlustpartien von Bouaraba und Klip bei Remisen an allen anderen Brettern ließen alle Aufstiegsträume platzen. Es kam wie es kommen musste – leicht ersatzgeschwächt aber sicher auch nicht in guter Form spielend ging auch das Spiel in Ratingen verloren, die gegen uns ihren einzigen Sieg holten. Mit dem abschließenden Sieg belegten wir am Ende fern aller Abstiegssorgen einen 4. Platz, der sicher nicht schlecht ist, den wir uns aber besser gewünscht hätten.
Nachdem Dirk Jansen nun vier Jahre die Mannschaftsführung innehatte, wird nun ab der kommenden Saison Dawid Pieper diese Aufgabe übernehmen. Doch dies wird ihm sicher genauso problemlos gelingen wie seinem Vorgänger. Wir werden sehen, was die kommende Spielzeit bringen wird.

 
Die 2. Mannschaft steigt wieder auf
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. April 2017 um 19:15 Uhr
Die zweite Mannschaft hat den Wideraufstieg in die Verbandsklasse schon am Sonntag vor einer Woche perfekt gemacht. Perfekt gemacht? Nun ja unser Gegner, die dritte der Spielgemeinschaft aus Halver und Schalksmühle  trat zu letzten Saisonkampf erst gar nicht an. Personalsorgen zwangen den Gast das Spiel und damit die Punkte, die für deren eigene Zweite so wichtig gewesen wäre, bei uns zu lassen. Es bleibt aber herauszuheben, dass der Aufstieg ein Verdienter war. In allen sieben gespielten Runden wurden von den Stammspielern der Zweiten lediglich 4 Einzelpartien verloren. Einmal mussten wir kurzfristig Ersatz aus der vierten nehmen.  Besonders gut machen es in diesem Jahr Jörg Warmbier  und Roland Krämer  die jeweils eine hundertprozentige Ausbeute der Punkte beisteuern konnten. Manfred Nölke erspielte 3,5 Punkte aus 4 Partien. Marek Maniocha schaffte 4,5 aus 6. Frank Wichmann und Oliver Klippert holte jeweils 3 von 4 möglichen Punkten. Bernd Neumann, ansonsten die Unschlagbarkeit in Person, musste sich im Aufstiegsjahr zweimal geschlagen geben und steuerte 2 Punkte aus 5 Partien bei. Mike Richardt spielte einmal Remis und gewann einmal kampflos.

 

Bleibt abzuwarten in welche der Verbandsklassen wir gelost werden. Fest steht jetzt schon, dass dann wieder mit acht anstelle von sechs Spieler die in der Bezirksliga Pflicht waren, stellen müssen.

 

 
Vierte Mannschaft verliert gegen SG Lüdenscheid 3 – ein kleiner Saisonrückblick
Geschrieben von: Nora Jansen   
Sonntag, den 02. April 2017 um 23:46 Uhr

Die vierte Mannschaft beendete heute die Saison mit einer Niederlage gegen die SG Lüdenscheid 3 und landet damit auf dem letzten Tabellenplatz in der Bezirksklasse. Erstmals in der Mannschaft waren Linda und Lukas Becker sowie Ratho Rahs vertreten, die leider keine Punkte ergattern konnten. Nora Jansen teilte sich einen Punkt. Eine große Überraschung gelang unserem Jugendlichen Jinhon Raymon Nahn, der in einem Spiel mit vielen Höhen und Tiefen zunächst ein Remisangebot ablehnte und seinen Gegner dann Matt setzen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Die Saison startete für die Vierte gegen VFB Altena 1 denkbar schlecht mit einer 5:0 Auswärtsniederlage. Der Sieg gegen MS Halver-Schalksmühle 4 am zweiten Spieltag sollte der einzige bleiben. Ein großes Problem lag darin, dass die Vierte in den folgenden Spielen nicht mit einer vollständigen Mannschaft antreten konnte. Gegen SF Attendorn 2 und SF Lennestadt-Meggen 2 blieben jeweils ein, gegen MS Halver-Schalksmühle 5 sogar zwei Bretter unbesetzt. Ein Zustand, der in der nächsten Saison unbedingt vermieden werden sollte.

Die meisten Einsätze hatten Ekkehard Arnoldi (2 Punkte aus 4 Spielen), Nora Jansen (4 Punkte aus 6 Spielen, Marcel Sorol (2 Punkte aus 5 Spielen) und Nicolas Schrader (1,5 Punkte aus 5 Spielen).

Einen kleinen Lichblick gab es somit am letzten Spieltag doch, da wenigstens alle Bretter besetzt wurden – und wer kann jetzt schon sagen, was unser Nachwuchs in den folgenden Jahren zu leisten im Stande ist?

 
Zweite und Dritte gewinnen
Geschrieben von: Manfred Nölke   
Sonntag, den 08. Januar 2017 um 19:05 Uhr
Heute musste die Zweite Mannschaft stark Ersatzgeschwächt zum Spitzenspiel der Bezirksliga nach Schalksmühle reisen. Die Gastgeben brachten dagegen ihre beste Aufstellung an die Bretter. Am Ende gab es ein 3:3 Unentschieden womit wir gut Leben konnten. Alle Partien sahen einen Sieger. Für die Zweite gewannen Manfred Nölke, Marek Maniocha und Roland Krämer. Geschlagen geben mussten sich Frank Wichmann, Bernd Neumann und die in letzter Sekunde dankenswerterweise eingesprungene Nora Jansen.

 

Die Dritte gewann im Kellerduell gegen Werdohl mit 3,5-2,5. Voll punkteten Mirek Skapski und Bernhard Heiduck. Nur Victor Wolf musste sich geschlagen geben. Eric und Frank Wortmann sowie Christian Meinking teilten sich die Punkte.

 

 
Ein Zwischenbericht zur NRW-Klassensaison der 1.
Geschrieben von: Dirk Jansen   
Mittwoch, den 14. Dezember 2016 um 14:25 Uhr

Am 11.12. reiste die erste Mannschaft unseres Vereins nach Duisburg. Nach dem bisherigen Saisonverlauf sollte dort ein Sieg eingefahren werden, um sich im Mittelfeld der Tabelle abzusichern.

Nach dem Auftaktsieg in Brühl, der aber angesichts der Tatsache, dass Brühl bisher alle vier Spiele verloren hat, nur bedingt etwas wert war, schafften wir in Bochum nur ein 4:4, was dem Spielverlauf nach unglücklich war. Siegen von Dirk Jansen und Jeroen Bosch standen Niederlagen von Thomas Kuhnen und Max Bouaraba entgegen, wobei jedoch Max‘ Niederlage völlig unnötig war. Er hatte eine Mehrqualität und stand auch deutlich besser, musste im Zentrum jedoch auf Freibauern aufpassen. In Zeitnot verpasste er dann noch die sichere Remisabwicklung, so dass ein Bauer doch noch die Grundreihe erreichte und aus Qualitätsgewinn ein Figuren- und damit Partieverlust wurde. Marc Schulze kämpfte dann mit Mehrbauern im Damenendspiel noch um den Sieg, doch gelang ihm dies leider nicht.
Die anschließende Niederlage gegen Bielefeld im Oktober kam dann noch überraschender. Jansen verlor nach Ungenauigkeit und anschließendem guten Spiel seines Gegenübers gegen einen nominell leicht schwächeren Gegner und auch Bouaraba verlor seine Partie, während nur Jeroen Bosch seine Partie gewinnen konnte. Einige Kurzremisen zu Beginn des Kampfes, die sicher ihre Berechtigung hatten, halfen dabei zum Ende aber nicht, so dass wir mit 3,5:4,5 gegen einen an sich schwächeren Gegner unterlagen.

In Duisburg konnten wir unser Spiel dann sicher mit 5,5:2,5 gewinnen. Schon früh standen Jansen und Pieper besser. Pieper musste gegen das Evans-Gambit antreten, zeigte sich gut vorbereitet und gewann schließlich einen zweiten Bauern und die Partie sicher. Jansen war mit dem seltenen Lettischen Gambit konfrontiert, in dem er die Theorie aber besser kannte als sein Gegenüber und schon nach wenigen Zügen besser stand und die Partie ebenso sicher gewinnen konnte. Jeroen Bosch fuhr den vierten Sieg im vierten Spiel ein und ist so natürlich der beste Punktesammler. Genauso konstant ist Marc Schulze, der allerdings die vierte Partie remisierte, was allerdings unnötig schien, da er die Partie klar dominierte und einen zentralen Freibauern im Endspiel mit Turm/Läufer gegen Turm/Läufer hatte. Leider wickelte er so ungünstig ab, dass er am Ende nur noch einen Bauern im Turmendspiel mehr hatte, was theoretisch nicht zu gewinnen war. Torsten Haub hatte am ersten Brett einige taktische Verwicklungen geschaffen, überzog aber seinen Angriff und konnte noch ins Remis flüchten. Bouaraba spielte ebenfalls ein sicheres Remis und Hans Klip zeigte zum Abschluss noch eine schöne Siegpartie.

Nun belegen wir mit 5:3 Punkten den 3. Platz und werden versuchen, das nächste Heimspiel gegen Neuenkirchen siegreich zu gestalten. Wie es danach weiter gehen wird, wird die Entwicklung zeigen. Münster und Lieme belegen ohne Verlustpunkt die ersten beiden Plätze, müssen aber beide noch zu uns. Allerdings fühlen wir uns in der Liga derzeit sehr wohl und sehen daher den kommenden Spielen gelassen entgegen.

 
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