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Schachvereinigung 1920 Plettenberg e. V.
Dirk König berichtet von seinem Endspielsieg
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 17:24 Uhr
Am Dienstag Abend (24.1.) habe ich gegen Helmut Hermaneck das Pokalendspiel gespielt.
Entgegen meiner üblichen Spielweise spielte ich mal nicht e4, weil ich Hermanecks Sizilianer nicht so mag. Da ich mich länger mit c4 beschäftigt hatte und dies u.a. auch schon gegen T. Kuhnen ausprobiert hatte (Remis damals) versuchte ich das mal. Es kam die symmetrische Variante aufs Brett in der ich aber schnell mit e4,f4 und g4 alles nach vorne warf, wobei Helmut am Damenflügel loslegte. Ich konnte einen schwachen Bauern auf d4 belagern, dessen Deckung mit e5 immer f7 furchtbar schwach gemacht hätte. Doch ein Fortkommen war nicht zu finden: Da ich am Königsflügel  kein Durchkommen sah, versuchte ich es am Damenflügel. Mir gelang es den b-Bauern zum Freibauern umzufunktionieren, der aber durchaus ein schwacher Freibauer war, doch in einer Phase, in der ich meinen Springer von e2 über c1, b3 nach c5 überführte, verpasste Helmut aktiveres Spiel und ich geriet leicht in Vorteil. Ich konnte einen Doppelbauern erzeugen und versuchte meinen einzigen Gewinnplan umzusetzen, der darin bestand, dass ich mit Damen und ungleichen Läufern den Freibauer auf c6 bekam. Ich konnte einen Bauern erobern, doch sah ich ein erzwungenes Dauerschach. Die Stellung war wie folgt. Ich mit Weiß: Kg3, Lg2, De6 und Bauern auf d3, e4, g5, h4 und c6, er Dame auf c7, Kg7, Ld6, Bauern auf d4, e5, g6 und h7.
Hier war ich überzeugt, dass Df7 Dauerschach über f4 ergeben würde... er spielte h6, was nach gxh6 h5! sofort aus war. Er übersah das Matt - Kxh5, Dh3+, Kg5, Dh4++.
Nachdem ich dann Helmut vom Dauerschach überzeugt hatte, musste ich zu Hause feststellen, dass man mit einer unendlich langen Königswanderung dem Dauerschach wohl doch entrinnen konnte... Helmuts Gefühl war demnach richtig und die Stellung wohl gewonnen für mich - wenn ich nach Df7 nicht eventuell remis gemacht hätte Smiley Emoticon
Wir sind beide für den Verbandspokal qualifiziert - für mich das erste Mal, ich bin gespannt!
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Januar 2012 um 07:17 Uhr
 
Zweite verliert knapp
Geschrieben von: Dirk   
Sonntag, den 22. Januar 2012 um 18:58 Uhr

Die 2. Mannschaft verliert knapp mit 3,5 zu 4,5 in Schalksmühle.

 

Die Auswärtspartie in Schalksmühle begann eigentlich recht viel versprechend, denn Dirk Aßmann gewann früh eine Qualität. Nachdem sich noch ein Bauer hinzu gesellte und die Stellung druckvoll war, überlegte sein Gegner schon an der Aufgabe.

Er probierte jedoch noch eine letzte Falle, in die Aßmann auch prompt tappte. Jetzt war das materielle Gleichgewicht wieder hergestellt, aber Rewitz hatte die deutlich bessere Stellung und vollendete sie zum Sieg.

Als Nächster remisierte Miroslav Skapski. Er hatte eine interessante Fesselung geschaffen, die er vielleicht nicht optimal ausnutzte. Kurz darauf der Ausgleich durch Christian Meinking. Der Plettenberger  hatte einen ganzen Turm gewonnen; der Rest eine Frage der Technik. 1,5 zu 1,5.

Ersatzmann Wolfgang Kentsche spielte eine gute Partei, die verdient mit einem halben Punkt belohnt wurde. Er wehrte den Königsangriff von Lindemann ab und die Punkteteilung war geschafft.

Viktor Wolf hatte die unangenehme Aufgabe gegen das große Jungtalent Niklas Kölz zu spielen. In einer munteren Partie schaffte dieser sich einen Freibauern, dem Wolfs Läuferpaar gegenüber stand.

Dieses konnte sich allerdings nicht richtig entfalten und das Pendel schlug zugunsten des jungen Schalksmühlers aus. 3 zu 2 für Schalksmühle. Der reaktivierte Hartmut Isaak spielte eine interessante Partie, die eigentlich nie die Remisbreite überschritt. Als sein Gegner jedoch die Stellung überzog, drang Hartmut mit den Schwerfiguren auf die Grundreihe ein und startete einen, nicht parierbaren, Mattangriff.

Die beiden letzten Partien mußten den Ausschlag geben. Beide waren ziemlich „remisig“ zu bewerten, aber da war ja noch die Zeitnot. Gerade als Bernd Neumann sich anschickte, Material zu gewinnen, erwies sich seine Einschätzung der beiden Zeitpolster als falsch. Er mußte die Partei durch Zeitüberschreitung verloren geben. Jürgen Hecker, der Mannschaftskapitän, besaß zwar einen Bauern mehr, dies jedoch reichte im Leichtfigurenendspiel nicht zum Sieg. Schade, so verloren wir den Kampf etwas unglücklich mit 3,5 zu 4,5.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 08:32 Uhr
 
U20 Liga: Erste gewinnt hoch gegen Morsbach
Geschrieben von: Frank Wortmann   
Sonntag, den 22. Januar 2012 um 08:32 Uhr

Unerwartet hoch gewann unsere erste Jugendmannschaft gegen Morsbach 2.

Die Morsbacher ließen gleich zwei Bretter unbesetzt und lagen so von Beginn an 2:0 zurück.

Den ersten erspielten Punkt holte Luca Ackerschott nach Figurengewinn und anschließender Umwandlung eines Bauern zur Dame. Philip Bouaraba gab seine Partie etwas voreilig Remis obwohl er einen Turm mehr hatte. Neslihan Karamik gewann, nachdem sie eine ihr gestellte Falle besser überblickte als ihr Gegner und sofort die Dame gewann, der Gegner gab auf. Janis Blumöhr hatte großes Glück, als sein Gegner in klarer Gewinnstellung nicht die richtige Fortsetzung fand und im Anschluß dem Remis zustimmte. Jana Wortmann holte im vierten Spiel den bereits vierten Sieg der Saison nach zunächst ausgeglichenem Spiel. Ein Fehler des Gegners reichte zum Qualitätsgewinn. Weitere Bauern folgten, nebst Umwandlung eines eigenen Bauern. Zuletzt Tat sich nur noch Marc Schulze mit seinem Gegner schwer, gewann aber am Ende doch. Der 7:1 Sieg baute die Tabellenführung aus, da der Zweitplatzierte (Meschede) "nur" 6:2 gewann. In der nächsten Runde kommt es zur Spitzenbegegnung zwischen diesen Teams, wobei Meschede aufgrund der durchgängig sehr starken Besetzung sicherer Favorit ist. Es geht um den Aufstieg in die NRW Liga!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Januar 2012 um 12:46 Uhr
 
Pokalmannschaft der Schachvereinigung sicher eine Runde weiter
Geschrieben von: Manfred Nölke   
Samstag, den 21. Januar 2012 um 20:54 Uhr

In der ersten Runde des 4er Pokals auf Verbandsebene hatte die Schachvereinigung Plettenberg mit Siegen 2 einen unterklassigen Gegner zugelost bekommen und war damit in der Favoritenrolle. Mit einem Ergebnis von 3,5:0,5 qualfizierten sich die Plettenberger sicher für die nächste Runde.

Die Plettenberger spielten diesmal in der Aufstellung Kuhnen, Fischer, Tautz und Maniocha. In den ersten drei Spielstunden konnten die Gäste gut gegen halten. Im Verlauf des Mittelspiels setzten sich aber an allen Brettern die Plettenberger durch und erhielten druckvolle Stellungen, in denen die Initiative zu weiteren Positionsvorteilen verdichtet werden konnten. Thomas Kuhnen gelang es, einen schönen Königsangriff zu inszenieren, dem der Gegner nichts entgegen zu setzen hatte, da Kuhnen alle strategisch wichtigen Punkte kontrollierte. Marek Maniocha lockte seinen Gegner bei besserer Entwicklung in taktische Scharmützel, bei denen wieder der in der Mitte verbliebene König seines Kontrahenten das Angriffsziel war. Somit stand es kurz vor der Zeitkontrolle bereits 2:0. An Brett 3 konnte Michael Tautz aus einer Wiener Partie heraus seinen Gegner Pramam einen schwachen Läufer zufügen, der die Koordination der Figuren bei der Verteidigung des Königsflügels störte. Dies führte zu einer hoffnungslosen Königsstellung und im Anschluss zu einem verlorenen Endspiel, welches sich der Gegner nicht mehr zeigen ließ. Fischer hatte sich bereits Vorteile durch das Läuferpaar verschafft, ließ aber in der Folge eine Einschnürung leichtfertig zu, die die Läufer lähmte. Im Bemühen um Aktivität musste er dann Schwächen in Kauf nehmen. In der Zeitnot glich der Gegner Wallasch aus und die Gegner einigten sich auf die Punkteteilung.

Ein Dank an Dr. T. Fischer für diesen Bericht.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. Januar 2012 um 08:38 Uhr
 
Jugendbezirksliga: Plettenberg II gewinnt gegen Neuenrade
Geschrieben von: Bernd Neumann   
Samstag, den 21. Januar 2012 um 17:00 Uhr
In der ersten Rückrunde der Jugendbezirksliga empfing die 2. Mannschaft der SVgg Plettenberg ihre Gäste von SF Neuenrade.  Während die Plettenberger ihre Hinrunde in Neuenrade 1:3 vorloren hatten, wurde nun in der Rückrunde das Ergebnis nahezu umgedreht. Zunächst gewann Sophie Müller Gil recht schnell ihre Partie. Furchtlos platzierte sie ihren Springer ungedeckt im gegnerischen Lager. Dieser hätte von ihrem Gegner Matthias Cremer-Schulte mehrere Züge lang mit einem Bauern geschlagen werden können. Da dieser Springer aber zum Erstaunen der zuschauenden Kiebitze auf dem Brett blieb, begann Sophie schnell ein Mattnetz um den Springer aufzubauen. Dies gelang sehr schnell zum 1:0. Ihr Bruder Ruven hingegen tat sich an Brett 1 etwas schwerer. Anfangs stand er sehr gut, verlor aber durch mehrere Springergabeln zuerst zwei Türme und nach vielen weiteren Zügen die Partie.  An Brett 2 spielte Lukas Junior eine sehr aktive Partie, die bis zum Ende ausgekämpft wurde. Schließlich verblieben auf jeder Seite nur noch je ein Turm und König, so dass man sich auf Remis zum Stand von 1,5:1,5 einigte. Der Mannschaftssieg hing nun von der letzten noch laufenden Partie an Brett 4 ab. Hier spielte Luca Kaub eine sehr konzentrierte Partie. Beide Spieler hatten schließlich außer ihren Bauern nur noch Schwerfiguren, d.h. Dame und Türme, auf dem Brett, als dem Neuenrader ein Fingerfehler unterlief. Berührt - geführt, das kostete einen Turm. In der Folge gelang es  dem Neuenrader Dennis Günzel noch einmal etwas Druck aufzubauen. Ein Bauer drohte auf die Kaubsche Grundreihe zu marschieren und sich in eine zweite Dame zu verwandeln. Aber Luca ließ bei der Partie nichts mehr anbrennen. Er jagte den gegnerischen König quer über das gesamte Brett und setzte ihn mit Dame und Turm Matt. Mit diesem schönen 2,5:1,5-Erfolg hat das 2. Team der SVgg Plettenberg ihre Rückrundenkämpfe siegreich begonnen.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Januar 2012 um 17:36 Uhr
 
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